Seelische Gesundheit braucht Raum – ein besonderer Vormittag auf dem Piwitshof

Veröffentlicht am 12. Oktober 2026 um 14:54

Woche der seelischen Gesundheit der Diakonie Stiftung Salem

Wenn der Alltag für einen Moment leiser wird

Ein besonderer Vormittag im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit der Diakonie Stiftung Salem

Wie oft sind unsere Tage gefüllt mit Terminen, Aufgaben und Gedanken an das, was noch alles erledigt werden möchte?

Und wie selten nehmen wir uns zwischendurch bewusst die Zeit, innezuhalten und uns zu fragen:

Wie geht es mir eigentlich gerade?

Am 5. Oktober durfte ich im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit der Diakonie Stiftung Salem Mitarbeitende bei uns auf dem Piwitshof willkommen heißen.

Drei Stunden, in denen der Alltag ein wenig in den Hintergrund treten durfte. Zeit zum Durchatmen, zum Wahrnehmen und um wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

Gemeinsam mit Yogalehrerin Nanny Häfner haben wir einen abwechslungsreichen Vormittag gestaltet, der Raum für Achtsamkeit, Entspannung und persönliche Wahrnehmung bot.

Draußen in der Natur ging es darum, die eigenen Sinne wieder bewusster einzusetzen, den Moment wahrzunehmen und mit kleinen Impulsen rund um Stress, Atmung und den Vagusnerv einen anderen Blick auf das eigene Wohlbefinden zu werfen.

Anschließend lud unser Stall zu sanften Yogaübungen, wohltuenden Klängen und Momenten der Ruhe ein.

Und natürlich gehörten auch unsere Alpakas zu diesem Vormittag.

In ihrem eigenen Bereich konnten sie ganz in Ruhe beobachtet und erlebt werden. Mit ihrer natürlichen Art erinnern sie uns daran, wie wertvoll es sein kann, einfach im Augenblick zu sein.

Es war ein Vormittag voller schöner Begegnungen, gemeinsamer Erfahrungen, Gespräche und auch herzlichem Lachen.

Besonders gefreut haben mich die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden. Zu erleben, dass diese gemeinsame Zeit als wohltuend empfunden wurde, bedeutet mir sehr viel.

Seelische Gesundheit beginnt auch im Kleinen

Nicht erst dann, wenn uns alles über den Kopf wächst, verdient unser seelisches Wohlbefinden Aufmerksamkeit.

Manchmal beginnt Selbstfürsorge schon damit, einen Moment innezuhalten. Die eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen. Bewusst durchzuatmen und sich selbst ein wenig Raum zu schenken.

Genau dafür möchte ich mit meiner Arbeit auf dem Piwitshof einen Ort schaffen.

Einen Ort, an dem für einen Moment nicht das Funktionieren zählt, sondern der Mensch.

Mein herzliches Dankeschön gilt der Diakonie Stiftung Salem für das entgegengebrachte Vertrauen und allen Teilnehmenden für diesen besonderen gemeinsamen Vormittag.

Tanja Seising
Achtsamkeitscoachin
Alpakas vom Piwitshof – Dein Ort für Begegnung